Berichte der Naturforschenden Gesellschaft der Oberlausitz Band 28 ist erschienen

Titel Band 28Soeben ist Band 28 der „Berichte der Naturforschenden Gesellschaft der Oberlausitz“ erschienen.

Der aktuell vorliegende Band erscheint in gewohnter Gestaltung und Qualität und erfüllt aufgrund der Begutachtung durch qualifizierte Fachleute und der monatelangen Arbeit von Herausgebern und Redaktion einen hohen Anspruch. Neben den Veröffentlichungen des Museums der Westlausitz Kamenz bieten nur noch die Berichte eine regelmäßig erscheinende regionale Fachzeitschrift für die Naturkunde der Oberlausitz. Diese erfolgen durch Laien wie auch Fachleuten gleichermaßen und dokumentieren die aktuellen Forschungsergebnisse auf den Gebieten der Botanik, Zoologie, Geowissenschaften und Wissenschaftsgeschichte.

Wie immer enthält der Band Beiträge, die aus Vorträgen der Jahrestagungen der Naturforschenden Gesellschaft der Oberlausitz entstanden sind, freien Beiträgen und den Gesellschaftsnachrichten.

Der Band beginnt mit fünf zoologischen Beiträgen. In den Beiträgen geht es u. a. um Libellengemeinschaften an extensiv genutzten Karpfenteichen und der Bedeutung von Blühflächen für Wildbienen. Weitere Beiträge behandeln die Flussuferwolfspinne, Sumpfkäfer und die aktuell massenhafte Verbreitung des Buchdruckers (Borkenkäfer) in der Oberlausitz. Außerdem wird in einem Beitrag das Leben und Wirken eines Entomologen, Ernst Hellmuth von Kiesenwetter, dargestellt.

Der botanische Teil des Bandes, diesmal mit sieben Beiträgen, widmet sich u. a. einer Moosgattung, historischen Birnensorten der Oberlausitz und bemerkenswerten floristischen Beobachtungen des Jahres 2019.

Der geologische Beitrag beschäftigt sich mit dem geplanten Geopark Neißeland im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien.

In einem weiteren Fachbeitrag geht es um den schlesischen Arzt und Naturforscher Caspar Schwenckfeldt (1563–1609), der die erste regionale Naturbeschreibung der Sudeten in mehreren Bänden vorlegte.

Es folgen die Gesellschaftsnachrichten mit der Geschichte der Gesellschaftsglocke und einem Beitrag zu 30 Jahren „Floristische Beobachtungen in Oberlausitz und Elbhügelland", Neues aus der Natur der Oberlausitz für 2019 und die Bibliographie zur Natur der Oberlausitz 2019. Der Gesellschaftsbericht und ein Exkursionsbericht runden den Band ab.

Der Band 28 (268 Seiten) – wieder mit vielen Farbfotos ausgestattet – kann ab sofort zum Preis von 15,- € per Bestellung über die Website (www.naturforschende-gesellschaft-der-oberlausitz.de) erworben werden, demnächst wieder an der Kasse des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz (Marienplatz) und der Geschäftsstelle der Gesellschaft. Mitglieder der Naturforschenden Gesellschaft der Oberlausitz erhalten den Band kostenlos zugeschickt.


Brigitte Westphal
Redaktion, Presse und stellvertretende Vorstandsvorsitzende der NfGOL